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Studiengang Chemie/Bachelor - Allgemeines und Aktuelles

Aktuelles
  • Informationsveranstaltung für Studierende im Bachelor-Studiengang Chemie, 4./6. Semester zu Fragen bzgl. der F-Module, der Bachelorarbeit, etc. und zur Bewerbung für den Masterstudiengang Chemie
    Montag, 04.05.2016, 17:00 im Hörsaal III (Prof. Dr. Joachim Podlech, Studiendekan/Chemie). Die Folien zum Vortrag finden Sie hier .

  • Rechtskunde für Chemiker, Toxikologie
    BITTE BEACHTEN!


    Bisher wurde die Veranstaltung "Rechtskunde für Chemiker" lt. Studienplan im Masterstudium (Chemie, Chemische Biologie) eingeordnet und konnte nicht bereits im Bachelorstudium absolviert werden.

    Für Studienanfänger ab WS2015/16 wird die Rechtskunde (und die Toxikologie) schon im Bachelor (Chemie, Chemische Biologie) zur Pflichtveranstaltung (s. S. 29f Modulhandbuch). Im Modulhandbuch für den Master Chemie (s. S. 65 f) werden beide Veranstaltungen ebenfalls noch geführt, da die Masterstudierenden diese im bisherigen Studienverlauf ihres Bachelorstudiums üblicherweise nicht gehört haben.
  • Anmeldung zu Fortgeschrittenenpraktika in AC, OC und PC: Zur besseren Praktikumsauslastung und aus sicherheitstechnischen Aspekten erfolgt die Anmeldung zu den F-Praktika in AC, OC und PC auf einer gemeinsamen Plattform; bitte melden Sie sich hier an.

  • Übergangsregelung: Zulassung zu den F-Praktika im Studiengang Chemie/Bachelor
    Unter fachdidaktischen Aspekten wird empfohlen, alle Grundmodule abzuschließen, bevor die Anmeldung zu einem F-Praktikum erfolgt. Zunächst zeitlich beschränkt bis auf Weiteres kann von folgender Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht werden: Für die Anmeldung zu den F-Praktika im Studiengang Chemie/Bachelor darf ein Modul aus den ersten vier Semestern noch fehlen, jedoch nicht in dem Fach, in dem das F-Praktikum absolviert werden soll.
    Voraussetzung für das AC-F-Praktikum sind abgeschlossene OC- und AC-Module.
    Voraussetzung für das OC-F-Praktikum sind abgeschlossene AC- und OC-Module.
    Voraussetzung für das PC-F-Praktikum sind abgeschlossene PC- und Physik-Module.
    Voraussetzung für das ACW-Praktikum sind abgeschlossene ACW- und AC-Module.
    Gegebenenfalls existierende andere Zugangsvoraussetzungen für die Praktika bleiben davon unberührt.

  • Infoveranstaltung des Studiendekans zu den F-Praktika und zur Bachelorarbeit

 

Allgemeines

Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden ein Bachelor- und ein Masterstudiengang Chemie eingerichtet, die in ihrer Abfolge den bisherigen Diplomstudiengang Chemie seit dem WS 2009/2010 ersetzen. Beide Studiengänge sind bisher nicht zulassungsbeschränkt, der Zugang zum Masterstudium wird jedoch über eine Zugangssatzung geregelt, die gewisse Mindestqualifikationen fordert. Interessenten für ein Chemiestudium in Karlsruhe ohne vorherigen Bachelorabschluss bewerben sich jeweils für das Wintersemester für den Bachelorstudiengang Chemie, an den sich ein Masterstudiengang anschließen kann. Die Zulassungen werden i.d.R. ab dem 5. Juni, dem Beginn der Bewerbungsfrist, laufend bis zum 30. September erteilt.
 
Der Bachelorstudiengang beginnt mit einer einheitlichen Grundausbildung in den ersten 4 Semestern (siehe Studienablauf). Danach erfolgt eine Spezialisierung in einer der 3 Studienvarianten (A: anorganisch-organisch orientiert, B: physikalisch-mathematisch orientiert, C: technisch-anwendungsorientiert). Unabhängig von der Spezialisierung (die Chemie wird zunehmend interdisziplinär) kann die Bachelorarbeit in jedem chemischen Institut durchgeführt werden. Der Studiengang schließt mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science“ (B.Sc.) ab.

Die Einordnung der Module ist aus dem Studienablauf, die Gestaltung der einzelnen Module aus dem Studienplan ersichtlich.

Bewerbungen für den Diplomstudiengang Chemie sind seit dem Wintersemester 2009/10 nur noch in höhere Fachsemester möglich.

 

Qualifikationsziele

Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudienganges Chemie

  • verfügen über ein grundlegendes mathematisches, physikalisches und allgemeines naturwissenschaftliches Wissen und über ein fundiertes chemisches Fachwissen. Sie sind in der Lage, wissenschaftliche Aufgaben und Probleme der Chemie zu erkennen, zu bewerten und einfache Lösungsansätze zu formulieren.
  • beherrschen die grundlegenden wissenschaftlichen Methoden ihrer Disziplin und haben gelernt, diese entsprechend dem Stand ihres Wissens zur Analyse erkannter Probleme oder fachlicher Fragestellungen einzusetzen. Sie kennen die wichtigsten experimentelle Methoden in der Chemie und sind in der Lage, analytische und experimentelle Untersuchungen durchzuführen, die Daten auszuwerten, zu interpretieren und daraus Schlüsse zu ziehen.
  • können an der Lösung chemischer Probleme sowohl eigenständig als auch in Teams arbeiten und die Ergebnisse anderer erfassen und sind in der Lage, die eigenen und im Team erzielten Ergebnisse schriftlich und mündlich zu kommunizieren.
  • besitzen ein grundlegendes Verständnis der chemischen Kerndisziplinen (Anorganische, Organische und Physikalische Chemie) sowie ausgewählter Bereiche der Angewandten Chemie und sind in der Lage, mit Spezialisten verwandter Disziplinen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.
  • haben in zwei ausgewählten Bereichen (Anorganische, Organische, Physikalische oder Angewandte Chemie) vertieftes Wissen und fortgeschrittene praktische Arbeitstechniken erworben.
  • haben in einem wissenschaftlichen Umfeld unter Anleitung ein abgeschlossenes Forschungsgebiet bearbeitet.
  • besitzen ein grundlegendes Verständnis für Anwendungen chemischer Verbindungen und Materialien und Verfahren in verschiedenen Arbeitsbereichen, kennen dabei auftretende Grenzen und Gefahren und können ihr Wissen unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer und ökologischer Erfordernisse verantwortungsbewusst und zum Wohle der Gesellschaft anwenden. Sie können in der Gesellschaft aktiv zum Meinungsbildungsprozess in Bezug auf wissenschaftliche Fragestellungen beitragen.
  • haben exemplarisch außerfachliche Qualifikationen erworben (IT-Kompetenz in eigenständigen Modulen, Teamfähigkeit, Sprachkompetenz, Vortragstechniken in Fachmodulen integriert) und haben damit für die nichtfachbezogenen Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit erstmalig Impulse bekommen.
  • sind durch die Grundlagenorientierung der Ausbildung sehr gut auf lebenslanges Lernen, auf den Einsatz in unterschiedlichen Berufsfeldern oder die Erwerbung einer höheren Qualifikation in ihrem Fach vorbereitet.