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Studiengang Chemie/Master - Studienablauf

Studienführer Chemie

Eine Übersicht über den Studiengang/Chemie (Bachelor und) Master gibt der Studienführer Chemie, der vom zib herausgegeben wird.

 

Studienablauf Chemie

Eine Übersicht über den Studienablauf (Bachelor und Master) findet sich hier.
Ein detaillierter Studienplan ist hier (Master Beginn im Sommer) und hier (Master Beginn im Winter) abgelegt.

 

Modulhandbuch

Das jeweils aktuellste Modulhandbuch finden Sie hier .

 
Studienvarianten und F-Module

Im Studiengang Chemie/Master können Sie zwischen drei Studienvarianten wählen.
Studienvariante A: anorganisch-organisch orientiert
Studienvariante B: physikalisch-mathematisch orientiert
Studienvariante C: technisch-anwendungsorientiert
Sie müssen im 1. Semester ihres Masterstudiums beim Prüfungsausschussvorsitzenden (für den Masterstudiengang) formlos schriftlich (z.B. per E-Mail) anzeigen, welche Studienvariante Sie wählen.

Die Wahl der im Studiengang Chemie/Master belegten F-Module ist genehmigungspflichtig.

Um den Arbeitsaufwand für den Prüfungsausschuss zu reduzieren, müssen Sie keine explizite Genehmigung einholen,

a) wenn Sie im Bachelor- und Masterstudium die gleiche Studienvariante gewählt haben und
b) wenn Sie die in den Studienablaufplänen für das Bachelor- und Masterstudium genannten F-Module wählen; also

  • Studienvariante A: AC-, OC- und PC-F-Modul und Wahlfachmodul gemäß Studien- und Prüfungsordnung, § 3a (3),
  • Studienvariante B: AC-, OC- und PC-F-Modul und PC-Modul (Schwerpunkt: Physik oder TC),
  • Studienvariante C: AC-, OC- und PC-F-Modul und AWC-Modul.

Wenn a) und b) zutreffen, können Sie von einer impliziten Genehmigung ausgehen. Beachten Sie aber: Sollten Sie ohne ausdrückliche Genehmigung studieren und eine nicht genehmigungsfähige Kombination von F- und Wahlmodulen  belegen, so wird dies erst bei der Anmeldung zur Bachelorarbeit offensichtlich und führt - da in diesem Fall Module nachgeholt werden müssen - zu einer erheblichen Verzögerung im Studienverlauf.

Eine explizite Genehmigung müssen Sie auf jeden Fall einholen,

A) wenn a) oder b) nicht zutreffen oder
B) wenn Sie nicht am KIT Ihren Bachelor-Abschluss in Chemie gemacht haben oder
C) wenn Sie im Zweifel sind, ob eine implizite Genehmigung bei Ihnen angenommen werden kann.

Bitte beachten Sie das Merkblatt für die Studienvariante B. 

 

Vertiefungsmodule

Vertiefungsmodule beinhalten ein Vertiefungspraktikum, zu dem ein schriftlicher, den wissenschaftlichen Gepflogenheiten genügender Abschlussbericht gehört. Dieser Bericht soll insbesondere eine Einführung in das Thema enthalten, die durchgeführten Arbeiten in allen Details beschreiben (z.B. Versuchsdurchführungen, detaillierte Messreihen, spektroskopische Daten) und eine Auswertung der erhaltenen Ergebnisse beinhalten. Über das Vertiefungspraktikum ist in einem Vortrag zu berichten. In diesem oder ggf. in einem separaten Vortrag wird zudem über ein allgemeines Thema vorgetragen, das nach Absprache mit dem Betreuer festgelegt wird. Dieses muss nicht zwingend einen engen Bezug zum Thema des Vertiefungspraktikums haben, kann aber.
Darüber hinaus sind im Vertiefungsmodul zwei Vertiefungsvorlesungen (je 2 SWS) zu hören. Über die angebotenen Vertiefungsvorlesungen informiert das jeweilige Institut bzw. der jeweilige Lehrstuhl.

In der ca. 30-minütigen Modulabschlussprüfung zum Vertiefungsmodul werden die Inhalte des Vertiefungspraktikums und der beiden Vertiefungsvorlesungen abgeprüft. Sie fließt mit 50% in die Modulnote ein.
Auch Praktikum und Vortrag sind nun benotet. Das Vertiefungspraktikum fließt mit 30% in die Modulnote ein, der Vortrag/die Vorträge mit insgesamt 20%.

Die Anmeldung zum Vertiefungsmodul bzw. zur Modulabschlussprüfung wird vom anbietenden Institut geregelt. 

 

Mastervorzugsleistungen

Um einen reibungslosen Übergang ohne Zeitverlust zwischen den Studiengängen Chemie-Bachelor und -Master zu gewährleisten, können ab sofort bereits Masterleistungen erbracht werden, auch wenn man sich formal noch im Bachelorstudiengang befindet. Hierfür gelten folgende Regeln:

Mögliche Masterstudienleistungen:
- Fortgeschrittenenmodul (das „fehlende“ F-Modul, das im Stg. BA noch nicht belegt wurde)
- Wahlfachmodul

Leistungen, die erst erbracht werden dürfen, wenn man tatsächlich im Masterstudiengang eingeschrieben ist:
- Rechtskunde
- Toxikologie
- Vertiefungsmodul
- Masterarbeit

Es gelten folgende Einschränkungen:
- ALLE Grundmodule müssen vollständig abgeschlossen sein und 120 LP müssen erbracht sein (Notenauszug).
- Es dürfen als Masterstudienleistungen nur die jeweiligen Studienleistungen (Praktikum, Vorlesungsklausuren) erbracht werden, nicht aber die Modulabschlussprüfungen (MAP) abgelegt werden.
- Die Studierenden müssen eindeutig erklären, die entsprechenden F-Module als Mastermodule belegen zu wollen, da sich die BA- bzw. MA-F-Module im Umfang unterscheiden.
- Eingangsvoraussetzungen für die jeweiligen Module bleiben davon unberührt, z.B. Eingangsklausur PC.

 

Fächerwahl Bachelorarbeit, Vertiefungsfach, Masterarbeit
Im Studiengang Chemie sind in den Arbeitsgruppen eine Bachelorarbeit, ein Vertiefungspraktikum und eine Masterarbeit anzufertigen.
Verstehen Sie das sich durch die Bachelorarbeit (die es im Diplomstudiengang nicht gab) ergebende, zusätzliche Angebot als Chance, ihr Wissensspektrum zu erweitern. Für eine möglichst breite Ausbildung erscheint es nicht sinnvoll, die genannten Praktika und Abschlussarbeiten in ein und derselben Arbeitsgruppe durchzuführen bzw. anzufertigen. Selbst die Durchführung in unterschiedlichen Arbeitsgruppen desselben Instituts kann in diesem Sinn nachteilig sein, wenn in beiden Arbeitsgruppen ähnliche Themen bearbeitet werden.
Eine zwingende oder auch nur implizite oder gefühlte Verpflichtung, Bachelor- oder Vertiefungsarbeit im selben Arbeitskreis durchzuführen wie die Masterarbeit, gibt es ganz ausdrücklich nicht.
Unser Rat an die Studierenden ist daher, diese Prüfungsleistungen in mindestens zwei verschiedenen Arbeitsgruppen – besser noch in unterschiedlichen Instituten – zu erbringen. Letztlich sind Sie aber in der Entscheidung, wo Sie diese Prüfungsleistungen erbringen, frei.

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten! Erweitern Sie Ihren Horizont!

 

 

Neu: Schlüsselqualifikationen im Studiengang Chemie/M.Sc

Wer die Veranstaltungen „Rechtskunde“ und „Toxikologie“ bereits im Bachelor belegt hat, muss alternative Veranstaltungen im Umfang von 4 LP erbringen. Sind die ins Auge gefassten Veranstaltungen nicht in der unten angegebenen Positivliste aufgeführt, ist ein formloser Antrag beim Prüfungsausschuss über Herrn Dr. Gbureck erforderlich.

- Nicht bewilligt werden Veranstaltungen, die zum Wahlpflicht- oder Pflichtprogramm des Chemiestudiums (Bachelor und Master) zählen und Sportkurse. Sehen Sie hier von einem Antrag ab. Nicht genehmigungsfähig sind insbesondere auch Mathematik- und Physikveranstaltungen, die zum Pflicht- oder Wahlpflichtprogramm im Studienvariante B gehören, und alle Veranstaltungen, die als Vertiefungsvorlesungen (auch in den Wahlfächern Biochemie, Radiochemie, Angewandte Chemie und Theoretische Chemie) gewählt werden können.

- Geeignet können unter Anderem sein: Veranstaltungen des HoC und Vorlesungen aus anderen Fakultäten, die die Fähigkeiten von Chemikern sinnvoll ergänzen (Naturwissenschaften, Wirtschaft, Informatik, Mathematik). Hier ist ein formloser Antrag beim Prüfungsausschuss über Herrn Dr. Gbureck erforderlich.

Positivliste: Alle in dieser Liste aufgeführten Veranstaltungen können als Schlüsselqualifikationen belegt werden und bedürfen keiner Genehmigung:

- alle Sprachkurse des Sprachenzentrums

- alle Programmierkurse (der Programmierkurs „Numerische Methoden in der Chemie“ ist nicht wählbar)

- alle SQ-Angebote des House of Competence (HoC)

- Tutorenprogramm  

 

- Sicherheitsschemie  (Prof. Goertz)

- Geschichte der Chemie (Prof. Mönnich)